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aus NRW

„Ein erfolg­rei­ches NRW in einem starken Europa“

Gemeinsame Pres­se­mit­tei­lung von IHK NRW, WHKT und unternehmer nrw zur Pres­se­kon­fe­renz am 02. Mai 2024 zur bevorstehenden Europawahl.

Die Wahlen zum Europäischen Parlament 2024 sind rich­tungs­wei­send für die Zukunft der Europäischen Union. Im Juni können die Weichen für ein demokratisches und hand­lungs­fä­higes Europa ebenso wie für Freiheit und Wohlstand in Europa gesetzt werden. 

Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen schätzt die Vorteile der EU – die politische Stabilität, den Wegfall von Wech­sel­kurs­ri­siken und Handels­hemm­nissen, einheitliche Normen und Standards und den vereinfachten Zugang im Binnenmarkt. Und auch für die Bürger und unser Land insgesamt bringt die EU viele Vorteile. Dies darf nicht aufs Spiel gesetzt werden! IHK NRW, unternehmer nrw und WHKT werben daher für eine breite Beteiligung an der Europawahl. 

Ralf Stoffels, Präsident von IHK NRW: „Der europäische Binnenmarkt bildet mit 447 Millionen Menschen und 23 Millionen Unternehmen einen, wenn nicht den größten Wirt­schafts­raum der Welt. Eine Loslösung Deutschlands aus Europa ist daher undenkbar. Europa funktioniert nur mit einer global wett­be­werbs­fä­higen Wirtschaft. Um Wohlstand und Wachstum in den Mitglied­staaten zu ermöglichen, muss die EU in der kommenden Legis­la­tur­pe­riode die Erfordernisse der NRW-Wirtschaft besonders berück­sich­tigen. Hierfür braucht die NRW-Wirtschaft eine neue Wettbewerbs- und Inves­ti­ti­ons­of­fen­sive, keine neuen Inves­ti­ti­ons­hürden.“ 

Arndt G. Kirchhoff, Präsident von unternehmer nrw: „Die Europawahl 2024 ist eine der wichtigsten Wahlen seit Bestehen der Europäischen Union. Es geht jetzt darum, ob die 75-jährige Erfolgs­ge­schichte von Frieden, Freiheit und wirt­schaft­li­cher Prosperität fortgesetzt werden kann. Wer die EU-Integration stoppen will, setzt die Konkur­renz­fä­hig­keit unseres Kontinents und damit Wohlstand und Arbeitsplätze aufs Spiel. In der nächsten Legislatur muss Europa vielmehr seine wirt­schaft­liche und damit politische Position im globalen Umfeld stärken. Gerade wir in Nordrhein-Westfalen brauchen jetzt angesichts unserer enormen Verflechtung mit unseren europäischen Freunden ein Europa mit einer wirt­schafts­po­li­ti­schen Agenda für Investitionen und Arbeitsplätze.“

Dr. Florian Hartmann, Haupt­ge­schäfts­führer des WHKT: "Für Deutschland, für Nordrhein-Westfalen war und ist die Europäische Union ein Glücksfall, auch wenn wir immer wieder neu die berechtigten Belange von Handwerk und Mittelstandes einfordern müssen.

Unsere Devise lautet: Europas Zukunft gemeinsam gestalten. Dafür brauchen wir in der kommenden Legis­la­tur­pe­riode eine wirksame Mittel­stands­po­litik, die die Potenziale und Belas­tungs­grenzen unserer Betriebe versteht.“ 

Das Bekenntnis zur Europäischen Union verknüpfen IHK NRW, unternehmer nrwund WHKT mit der Erwartung an die europäische Politik, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen, sondern besser zu werden. In den kommenden fünf Jahren muss die Union daran arbeiten, wirtschaftlich nachhaltige Perspektiven und Mehrwerte für die Menschen zu schaffen. Die EU muss ihr Handeln an die neue Weltlage anpassen und als starker Akteur auftreten, um die Interessen der Unternehmen und Europas insgesamt im inter­na­tio­nalen Wettbewerb zu wahren. Für die kommende Legislatur sieht die NRW-Wirtschaft folgende Leitlinien als maßgebend an: 

NRW-Leitlinien für ein starkes Europa

  • Wachstum für Europa sichern! Wett­be­werbs­fä­hig­keit und Wohlstand in der Transformation sichern.

  • Einfach machen! Spürbar bessere Rechtssetzung für Handwerk und Mittelstand.

  • Resilienz steigern! Nachhaltige und wett­be­werbs­fä­hige Energie-, Klima und Umweltpolitik fördern.

  • Zusam­men­ar­beiten! Vertiefung des Binnenmarkts als zentrales Zukunfts­pro­jekt.

  • Zukunft ermöglichen! Investieren bleibt Grundlage für den Wandel.

  • Aus Europa in die Welt! Globale Hand­lungs­fä­hig­keit der EU stärken.

Die NRW-Wirtschaft erwartet, dass die Anforderungen der betrieblichen Praxis in der Ausgestaltung der EU-Politik stärker Berück­sich­ti­gung finden. Dabei kommt es auch auf Bundes- wie die Landespolitik an: Sie müssen sich in diesem Sinne in die Entschei­dungs­fin­dung in Europa einbringen. Und sie müssen bei der Umsetzung europäischer Vorgaben ebenfalls praxisgerecht agieren.

Das gemeinsame Posi­ti­ons­pa­pier von IHK NRW, unternehmer nrw und WHKT finden Sie hier: 

Europawahl 2024: Ein erfolgreiches Nordrhein-Westfalen in einem starken Europa